Ein Pferd zum Turniersportler zu bilden ist ein langer Prozess, der eigentlich nie endet und bei jedem Pferd anders ist. Cosmo ist mit Sicherheit ein Ausnahmepferd, aber das gilt auch für ihn. So war das Ziel im Aachener Grand Prix Special nun ein Ritt ohne Schrecksekunden wie die im Grand Prix.

"Es war jetzt wichtig, für die Mannschaft zu reiten und verlässlich Leistung zu zeigen", sagte Sönke hinterher der Presse. "Wir haben Cosmo etwas länger abgeritten, und ich konnte das in der Galopptour merken; weil er ein wenig müde wurde, haben sich kleine Fehler eingeschlichen. Ich liebe ja seine Energie, und mir gefällt er so, wie er im Grand Prix war, besser, aber er hat jetzt gezeigt, dass er verlässlich für die Mannschaft arbeiten kann."

Das wurde dann im Anschluss auch belohnt — mit der größten Ehre, die einem Sportler zuteil werden kann: Der Nominierung für das Deutsche Olympia-Team in Rio.

Natürlich haben wir das alle gehofft, aber jetzt, wo es Wirklichkeit wird … wow!

Ausführliche Berichte aus Aachen folgen noch; jetzt fliegen wir nach Spanien, um Semmie dort bei der Junioren-EM zu unterstützen.