2017_balve_081_SL__CosmoBalve, 11. Juni 2017 (Pressemitteilung) – Die Deutsche Meisterin heißt auch heute wieder Isabell Werth. Mit Emilio tete sie eine neue persönliche Bestleistung ab, mit der sie nicht gerechnet hatte. 89,12 % hieß das sensationelle Ergebnis für eine, laut Chefrichterin Katrina Wüst beeindruckende Kür, in der sie die Stärken des sehr stabil und akzentuiert gehenden Emilio hervorzuheben wusste.
„Emilio hat mich überrascht, er war die letzen Tage schon super in Form aber er hat sich heute einfach wunderbar angefühlt. Schon beim Anpassagieren nach dem Halten war das ein tolles Gefühl. Ich bin einfach nur happy und fahre mit einem wunderbaren Gefühl nach Hause.“
Auch der Vizemeister blieb der gleiche wie gestern. Sönke Rothenberger legte eine energiegeladene Kür mit Höhepunkten in den Wechseln, den Verstärkungen und in den Piaffen und Passagen ab. „Gestern bin ich etwas mit angezogener Handbremse geritten, heute konnte ich das Vorderbein schon in der Ecke sehen. Und das muss man so machen, wenn man auf einer Deutschen Meisterschaft ist und Isabell ein bisschen ärgern möchte“ sagte Sönke Rothenberger über seine Vorstellung. „Ich bin mit meinem Ergebnis super zufrieden und weiß gleichzeitig, dass noch mehr drin ist. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.“
Einen Platz auf dem Treppchen eroberte sich heute Dorothee Schneider zurück. Mit ihrem Nachwuchspferd Sammy Davis Jr., der aufgrund der Verletzung von Showtime nun einspringen musste, brachte Sie „ein bisschen Zauber“ in die Kür, so Chefrichterin Katrina Wüst. Dorothee freute sich umso mehr über die Bronzemedaille und ihren Platz im Team für Aachen, weil die Konkurrenz groß war: „Isabell und Sönke waren das eine aber um den dritten und vierten Platz haben sich hier viele gute Reiter und Pferde beworben. Ich bin froh, in Aachen dabei zu sein.“
Chefrichterin Katrina Wüst bezeichnete die Wettkämpfe um die Deutsche Meisterschaft als „Sternstunde der Dressur“ und betonte die schwierige Entscheidung, die sie und das Kollegium heute zu treffen hatten. „Die Paare machten heute kaum Fehler, wir haben sehr seriöses und gutes Reiten gesehen und eine ebenso seriöse Entwicklung im Kürreiten. Man muss Zuschauer und Richter einfangen, sie beeindrucken. Unsere Reiter sind da am Puls der Zeit.“(Foto: Veranstalter/Stefan Lafrentz)