Die Arbeit mit unseren Pferden ist jedes Mal eine Aufgabe für sich. Jedes Pferd braucht seine individuelle Betreuung. Es gibt bei Pferden kein "Rezept", wie man es machen sollte. Das eine Pferd mag es vielleicht etwas anders als das andere Pferd. Das fängt beim Satteln an über die Pflege, Boxenhaltung und Freigang.

Das Schöne an der Arbeit mit Pferden ist, dass man nie auslernt. Jeden Tag fällt einem etwas anderes auf. Wir versuchen, uns nicht festzuhalten an dem, was wir schon wissen, sondern uns täglich zu verbessern.

Unsere "Winterpause" könnte man eigentlich besser als "Turnierpause" bezeichnen. Erstens, um für sich und die Pferde wieder neue Inspiration zu sammeln, und zweitens, um intensiv an sich selber zu arbeiten.

Ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist und bleibt der unabhängige Sitz. Wenn man noch wächst, bleibt das stets ein Thema. Dabei hilft es, unterschiedliche Pferde zu reiten, damit man lernt, sich schneller auf das Pferd einzustellen, dazu Sitzübungen und die ständige Korrektur der Trainer.

Wir wollten Semmie ganz in Ruhe Zeit gönnen, um mit Daisy zusammenzuwachsen. Auch den Verlust von Deini sollte sie in Ruhe verkraften können. Dank der hilfreichen Tipps von Lena war es für Semmie es diesmal nicht so schwer, Daisy richtig kennenzulernen.

Daisy hat nicht nur eine wunderschöne Blesse (geformt wie unsere Lieblingsinsel Sylt), sondern auch einen sehr interessanten Namen – wir sehen es als Semmies Doktorarbeit 🙂 Beide sind noch so jung und bringen gemeinsam so viel Talent mit … Semmies Weg mit Daisy hat erst gerade angefangen und prophezeit noch vieles!

Es war für uns sehr spannend zu erleben, wie sich Daisy auf einem Turnier benimmt.

Dafür gibt es nur einen Satz: Wir sind begeistert!

Mit dem "Preis der Zukunft" der Junioren hat sich Semmie einen weiteren Titel gesichert, und wir freuen uns jetzt auf den ersten gemeinsamen internationalen Start der beiden.

Bis dann …