Frage:
Haben Sie in Ihrer langen Laufbahn vielleicht schon einmal erlebt, dass ein Pferd die Influenza-Impfung nicht verträgt, die aber bei Turnierpferden alle halbe Jahre gegeben werden muss? Was kann ich nur machen, meine Hannoveraner Rotspon-Stute leidet jedesmal eine Woche danach an schmerzhafter Schwellung, Fieber und vollkommener Niedergeschlagenheit? Egal welcher Impfstoff und egal ob in den Hals oder in die Brust geimpft wurde. Tierarzt hat auch keine Idee.

Antwort:
Bekommt die Stute nur eine Influenza-Impfung oder einen kombinierten Impfstoff wie Resequin?
Wenn es nur Influenza ist … ist es leider Schicksal. Es gibt einfach Pferde, die so empfindlich reagieren. Da ist es dann besonders wichtig, dass sie nach der Impfung viel Ruhe bekommen, mindestens vier Tage (oder eben tatsächlich eine Woche) nur Schritt oder am besten nur Weide, nicht nur einen oder zwei. Außerdem kann ein Tierheilpraktiker dem Pferd bei der Bewältigung dieser Symptome helfen (am besten schon _vor_ der nächsten Impfung ansprechen und das Ganze begleiten lassen). Trotzdem unbedingt lange genug schonen
Wenn es Resequin (o.ä.) ist, sollte man auf andere Impfstoffe zurückgreifen und separat gegen Influenza und Herpes impfen.

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