Frage:

Wir besitzen eine 3-jährige Stute, die in den nächsten Monaten ihre Ankaufsuntersuchung hat. Bisher ist sie noch im Hänger gewesen, doch um eine Hängerfahrt wird sie nicht herumkommen. Deshalb möchte ich Sie gerne nach Tipps fragen, wie ich es üben bzw. was ich alles machen kann, damit nichts Schlimmes passiert und es eine Fahrt ohne Stress für uns und für unser Pferd wird.

Antwort: Wie ein Pferd auf eine Hängerfahrt reagiert, kann man nicht im Voraus sagen. Manche Pferde fahren lieber allein im breit gestellten Hänger, wo sie sich selbst ausbalancieren können, andere fühlen sich sicherer, wenn ein „Freund“ mitfährt, z.B. ein Weidekumpel. Wenn Sie selbst gar keine Erfahrung mit dem Transportieren von Pferden haben, lassen Sie sich helfen!
Wichtig ist es, das Verladen nicht erst am „Tag X“ anzugehen, wenn es dann — womöglich am Ende unter Stress — unbedingt sein muss, sondern es vorher zu üben. Wir stellen dazu den Hänger in eine Türöffnung, damit das Pferd nicht seitlich an der Rampe vorbeilaufen kann. Wenn es auf dem Hänger steht, mit Futter belohnen, damit es den ungewohnten „Tunnel“ mit etwas Positivem, Beruhigendem verbindet. Mit genügend Einstreu und einem Heunetz voll Heu wird es die Fahrt hoffentlich gut überstehen.

Frage:
Habt Ihr Erfahrung mit Hartschal-Transportgamaschen? Was haltet ihr davon? Und was für welche benutzt Ihr?

Antwort:
Wir bevorzugen die etwas geschmeidigere Variante oder Transportbandagen, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass manche Pferde doch ängstlich werden, wenn sie solch schwere und harte Transportgamaschen tragen müssen.

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