Die niederländische Pferdezeitung " De Hoefslag" machte es gestern publik: Sönke wird seine Auslandsemester in den Niederlanden verbringen.

Er hat sich die Uni in Nijmegen ausgesucht, wohl auch mit dem Hintergedanken, seine Pferde mitnehmen zu können.

Wäre es nach Sönke gegangen, hätte er all seine Pferde mit genommen. Aber das wäre für uns eine solche organisatorische Aufgabe geworden, dass wir ihm davon abgeraten haben – schon seines Studiums wegen, was bei uns in der Familie nach wie vor unsere absolute Priorität hat!

Seine Springpferde bleiben in unserer Obhut. Wir freuen uns, dass Corpeggio und Cadour, nachdem Bastian Freese sie einem Jahr im Beritt hatte, seit Januar wieder ihre Boxen zu Hause bezogen haben. Wir werden schauen, wie Sönke die Springturniere noch unterbringen kann. Dabei wird er nach wie vor von Karl Heinz Münz sowie von Familie Herröder unterstützt.

Nun war die Frage, was und wie machen wir das mit Favourit und Cosmo? Wir kennen Anky schon seit vielen Jahren, und auch Sönke hat Anky schon von Kindesbeinen an hinter den Kulissen auf großen Championaten miterlebt.

Deshalb war er, seit er wieder im Dressursattel sitzt, sehr neugierig darauf, einmal bei ihr trainieren zu dürfen. Wir freuen uns für ihn, dass Anky Zeit gefunden hat, um Sönke in den Grand-Prix-Sport weiter zu begleiten. Er überlegte nicht lange und nutzte den Monat Januar, bevor der Ernst des Lebens ab Februar mit dem Semesteranfang beginnt, um mit seinen Pferden schon in Erp einzuziehen.

In Amsterdam übernahm Anky zum ersten Mal das Training der beiden Pferde. Sönke versteht das Training sehr gut. Vieles hat er zu Hause schon gehört, und es ist für ihn kein Neuland. Auch da dreht sich erst einmal alles um die Basis.