Geburtstag gefeiert, am Lehrgang für den Piaff-Förderpreis in Kronberg teilgenommen, Familie aus den Niederlanden zu Besuch … schön war es wieder, aber auch anstrengend.

Sannis Geburtstag wollten wir trotz des Lehrgangs nicht untergehen lassen. Also beschlossen wir, das zu machen, was Sanni am liebsten mag … zu Hause gemeinsam zu kochen und gemütlich das Essen zu genießen.

Aber … erst war Wolki dran!

Wir brachten Wolki zusammen mit unserer Pflegerin Anja zum Schafhof. Nachdem sie schön eingestallt war und wir schon mal die Lage "gecheckt" hatten, kam Sanni angedüst. Außer Atem, weil sie sich so beeilt hatte, um pünktlich da zu sein.

Im Casino war ein schönes Buffet für alle Gäste vorbereitet. Währenddessen wurde die Reihenfolge für’s Training festgelegt. Da wir die kürzeste Strecke hatten, bot Sanni an anzufangen. Sanni hatte reichlich Fans dabei 🙂 Oma, Tetje und Semmie waren mitgefahren, um dem Geburtstagskind beim Training zuzuschauen.

Wolki machte ihr das wohl schönste Geburtstagsgeschenk: Sie lief grandios! Auch Herr Koschel war begeistert, wie sich diese Stute immer noch weiterentwickelt.

Ganz zufrieden fuhr der ganze Rothenberger-Clan nach Hause. Anja übernachtete bei Wolki auf dem Schafhof. Nochmals vielen Dank, Anja!

Zu Hause wartete Sönke schon auf uns. Cosmo stand schon gesattelt da, und das Training konnte anfangen. Im Mittelpunkt des Trainings stand die Piaffe-Passage-Tour! Die ganze "Mannschaft" aus Kronberg stand auch jetzt wieder am Rande und beobachtete das Training der beiden. Dann wurde schnell umgebaut … Viereck weg und Sprünge rein! Kalli Münz war schon auf dem Weg. Toll sah der Parcours draußen im Flutlicht aus 🙂 Liza und Vandaan sprangen super.

Jetzt schnell ins Haus, um das Essen vorzubereiten. Da Oma und Tetje aus Weert zu Sannis Geburtstag angereist waren, hatten sie die leckersten Zutaten aus den Niederlande mitgebracht. Wir beschlossen, daraus ein Gericht zu "basteln". Damit auch alle zufrieden waren (gell, Sönke?), gab es Pommes dazu! :-)))

Am nächsten Tag stand in Kronberg das Prüfungsreiten auf dem Programm – der Grand Prix. Als erste von acht Startern durfte Wolki ihre Prüfung ablegen. Frau Dr. Eisenhardt lobte Sanni für den sehr harmonischen Ritt. Wir waren mehr als zufrieden. Schnell wieder nach Hause, wo Geisha und Cosmo schon auf uns warteten. Sönke ritt Favo noch, bevor wir alle wieder auf den Schafhof fuhren. Ein tolles Mittagsessen stand an – und die Videoanalyse! Jedes Jahr sehr interessant und wieder neue Inspirationen zum Üben!

Danke an Frau Dr. Eisenhardt, Monika Theodorescu und Herrn Koschel!

Nachmittags ging das Training auf dem Erlenhof weiter.Tetje mit Pimpernel und Sarah mit ihren Pferden. Für den Sonntag stand für die Förderpreis-Teilnehmer nur ein freiesTraining an. Wir waren als vorletztes Paar dran. Das hieß früh aufstehen, weil wir unsere Pferdchen zu Hause vorher schon trainieren wollten. Obwohl Semmie am Abend vorher lange im Kino gewesen war, stand sie schon um 7:30 fertig zum Reiten im Stall!

Oma schaute zu (das motiviert schon, wenn man Sonntags früh trainiert!) und stellte fest, dass Semmie und Geisha ein sehr elegantes Paar sind. Semmie strahlte über das ganze Gesicht … immer wieder betonte sie: "Oma, ist sie nicht wunderhübsch?" Süß 🙂

Sönke war so früh noch nicht zu motivieren und entschied sich, nachmittags zu trainieren. Wir fuhren nach Kronberg, wo Sanni schon fleißig dabei war, Wolki zu striegeln. Einige Reiter trainierten nur locker auf Trense, manche wiederholten Abschnitte aus dem gestrigen Grand Prix.

Wir entschieden uns auch für Letzeres, um die tolle Anweisungen von gestern nochmals umzusetzen. Es gelang Sanni super, Kleinigkeiten zu verbessern. So hatte sich Monica noch ein bisschen mehr Stellung in der Linkspirouette gewünscht. Sanni bekam Wolki super gestellt. Die Bundestrainerin betonte nochmals, dass Wolki wirklich sehr gute Pirouetten springen kann und dafür sogar auch mal eine 9 bekommen könnte, wenn Sanni sie etwas mehr darauf hinweisen würde, sich einen Tick mehr zu stellen!

Schnell einpacken, kehren und ab nach Hause. Da wir schon um 12:30 wieder zu Hause waren, konnte Wolki noch schön raus 🙂

Nach dem Mittagessen legten wir wieder los. Drei Reiter und fünf Pferde warteten schon. Tetje fing an, und so ging es weiter, bis es dunkel wurde. Das Haus war wieder voll, der Kamin wurde angezündet und wir diskutieren (wie immer!) über die Arbeit mit dem Pferd!

Bis dann,

Gonnelien