Wie schon gesagt, das Konzept „Ankum“ ist hervorragend. Das wissen inzwischen auch die Profis mit ihren jungen, unerfahrenen Pferden und ihren Schülern zu nutzen. Wenn man im Grand Prix mit 71% nicht mehr platziert ist, spricht das für sich. Ähnlich in der Inter-II, mit 30 Startern und vielen bekannten Profis war es eine Prüfung sehr hohem Niveau.

Seit Balve war Santiano nicht mehr mit. Sönke hat sich nach Tryon wieder seinem Studium gewidmet, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Zwar wird trotzdem fleißig zu Hause trainiert, aber ohne den Prüfungsdruck im Nacken.

Dennoch hat es ihn jetzt „gejuckt“, mal wieder loszugehen. Auch wenn wir zeitlich bedingt nur an einer Prüfung teilnehmen konnten, war es die Erfahrung wert.

Diesmal war nicht unsere treue Seele Alex an unserer Seite, sondern Heini. Sie arbeitet schon seit mehreren Jahren bei uns, war aber bis jetzt eher für Sönkes junge Pferde zuständig, also auch für Santiano. Sie überraschte uns, wie gut sie ihre Aufgabe meisterte. Mit sehr viel Disziplin und so, wie sie eben ist, alles ganz präzise, genau wie wir es gerne möchten. Fast pingelig 🙂 Aber dafür sind wir auch bekannt, und es macht uns immer wieder Freude das alles so perfekt und bis ins Detail gepflegt und geplant ist.

Danke, Heini!!!

Santiano ist schon ein sehr unkompliziertes Pferd, was uns vieles erleichtert. Das Warmup verlief genau nach Plan. Im Viereck fehlte ihm dennoch nach so langer Zeit die Routine. Er möchte immer alles richtig machen, und so entstanden durch seinen Übereifer viele kleine Fehler.

Wir schließen daraus, dass uns doch manchmal die 20 Meter zu Hause fehlen – unsere Halle ist 20×40 Meter groß.

Trotzdem waren wir sehr zufrieden. Mit 73,1% wurden die beiden Dritte, und es gab schöne Kommentare der Richter. Das freut uns immer wieder.

An dieser Stelle wie so oft Dank an Kingsland, die unsere Pferde immer wieder schön aussehen lassen!